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Architektur zum Wohnen

Neubau, Umbau, Anbau: Kreativ gestaltetes Wohnen ist immer möglich

Haus Fill

Wer träumt nicht von einer tollen Villa, einer schönen Wohnung, einem eigenen Haus? Nicht nur die Hollywoodfilme zeigen traumhafte Villen direkt am Meeresstrand, auch Zeitschriften und Hochglanzmagazine machen mit verführerischen Fotos Lust auf Architektur. Allerdings hat jeder Mensch seine eigene Vorstellung, wie er am liebsten wohnen möchte.
Architektur ist mehr als nur Bauen: Es ist Baukunst. Neben der reinen Funktionalität spielen nämlich die architektonische Formgebung und Gestaltung, die Wahl der Baumaterialien und nicht zuletzt auch die Farben eine wesentliche Rolle. All dies wirkt sich direkt auf das physische und psychische Wohlbefinden der Bewohner eines Hauses aus. Ein Bauherr sollte von Anfang an seine Bedürfnisse genau analysieren und seine Vorstellung, wie er wohnen möchte, konkretisieren. In diesem Dschungel grundlegender Entscheidungen zwischen KlimaHaus A, B oder C oder gar Passivhaus, zwischen Massiv- oder Leichtbauweise, aber auch bei all den Themen wie Raumgestaltung, Lichtplanung und Raumakustik kann ein erfahrener Architekt von großer Hilfe sein.
Schöner Wohnen durch eine ansprechende Architektur kann man aber nicht nur in einem Neubau: Beim Umbau bestehender Wohnungen kann ebenso eine kreative Wohnlandschaft entstehen wie beim Ausbau eines Dachbodens, der Realisierung einer Aufstockung oder eines Anbaues.

Neubau

Die Idealvorstellung vieler Menschen ist, sich ein eigenes Haus bauen zu können. Wer über einen Baugrund verfügt, der steht jedoch gleich vor dem Problem: Wie soll die Traumvilla aussehen? Traditionell alpenländisch oder zeitgenössisch-modern? Oder irgendwas dazwischen? Ein Architekt kann hier nicht nur beraten, sondern in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn bzw. der Bauherrin ein Haus auf Maß planen. Ein Heim, das den Ansprüchen der künftigen Bewohner voll gerecht wird, ihre Wohnphilosophie zum Ausdruck bringt und sich gleichzeitig gut ins Ortsbild oder in die Landschaft integriert.Das Haus Innerhofer in Weissenbach, sollte nach dem Wunsch des Bauherrn modern und gleichzeitig traditionell sein. Ein technisch innovatives KlimaHaus A mit einem massiven Erdgeschoss mit weiß verputzten Mauern, auf dem ein zweigeschossiges Holzhaus mit Lärchenschalung, großen Fensteröffnungen und klassischem Satteldach steht. Das Haus nimmt die Proportionen und Fassaden der historischen Bauernhäuser des Ahrntales auf und interpretiert sie neu. Für Spannung sorgt die filigrane hölzerne Außentreppe mit ihrer offe-nen Leistenschalung. Holz findet sich auch im Hausinneren und sorgt, zusammen mit dem gemauerten Holzofen, für eine gemütliche Wärme.

Haus Pichler

Etwas anders war die Ausgangslage beim Haus Pichler in Birchabruck, Gemeinde Deutschnofen. Dieses Wohnhaus weist eine betont zeitgenössische Gestaltung auf und führt das architektonische Konzept des vor wenigen Jahren errichteten Verwaltungsgebäudes des Sägewerkes „Holz Pichler“, das in unmittelbarer Nachbarschaft steht, fort. Um das große Bauvolumen gut in die Landschaft zu integrieren, wurde ein Teil des Hauses direkt in den Berghang gesetzt. Nur ein Teil des Hauses schiebt sich als eigener Baukörper nach vorne und präsentiert sich mit zeitgenössischer Leistenschalung in Lärche, großzügigen Verglasungen und aufgesetztem gegenläufigem Pultdach, das zwei grundlegende Funktionen in sich vereint: einerseits stemmt es sich gegen den Hang, andererseits wird nach vorne zum Tal hin ein möglichst hoher natürlicher Lichteinfall gewährleistet. Im Inneren befindet sich neben einer lichtdurchfluteten Wellnesszone ein ausgedehnter, offener Wohnbereich mit einem offenen Kamin als Blickfang. Durch die großzügigen Verglasungen ist die umgebende Landschaft ständig präsent.

Umbau

Haus Rungger

Wer bereits eine Wohnung besitzt und diese modernisieren oder gar völlig umgestalten möchte, der ist ebenfalls mit einem Architekten richtig bedient. Mit kreativen Ideen und manchmal nur wenigen baulichen Eingriffen kann eine nichtssagende Wohnung der 1960er Jahre in eine tolle offene Wohnlandschaft verwandelt werden oder ein fast schon abbruchreifes altes Gebäude in ein schön renoviertes Haus mit historischem Flair.
Ein solches war das Haus Rungger im Zentrum von Klausen. Trotz des schlechten baulichen Zustandes entschied sich der Bauherr für eine behutsame Sanierung. Die alte Struktur blieb erhalten und wurde herausgeschält, morsche Holzbalkendecken durch neue Stahl-Holz-Decken ersetzt. In denselben Materialien ist auch die neue, leichte Innentreppe ausgeführt. Der hölzerne Dachstuhl wurde erneuert, und der Dachboden zu hellen Wohnräumen ausgebaut, mit einem großen Dachliegefenster zur Belichtung. Einbauten wurden als neue Elemente bewusst in den historischen Baubestand hinein gesetzt und heben sich von diesem hinsichtlich Material und Farbgebung klar ab.
Beim Haus Fill in Klausen ist das düstere, hohe Dachgeschoss zu einer autonomen, hellen Wohnung ausgebaut worden. Auf der unteren Ebene befindet sich ein großzügiges, offenes Raumkontinuum mit den Bereichen Kochen, Essen und Wohnen sowie ein Schlafzimmer mit Bad. Eine leichte Treppe aus Edelstahl und Glas führt hinauf ins Galeriegeschoss mit Bibliothek und heller Leseecke, direkt unter einem großen Dachliegefenster, das sich zum Eisack hin öffnet und interessante Ausblicke in die Landschaft ermöglicht.

Anbau

Wer bereits ein Haus besitzt und die Wohnfläche vergrößern möchte, der kann einen seitlichen Anbau oder eine Aufstockung in Betracht ziehen, sofern er die urbanistische Baukubatur besitzt. Für viele Hauseigentümer kommt der vor kurzem in Kraft getretene Kubaturbonus von 200 Kubikmetern wie gerufen. Dieser steht (mit wenigen Ausnahmen) jedem Haus zu, das vor dem 12.01.2005 bestanden oder eine Baukonzession erhalten hat und welches jetzt durch eine geeignete Wärmedämmung zu einem KlimaHaus C wird.


Baufuchs 2010


Fachautor

Architekturbüro Stefan Gamper
Dr. Arch. M. Eng. Stefan Gamper
Master of Engineering / Hochschule Rosenheim
(Schwerpunkt Holzbau und energetisches Bauen)
St. Andreasplatz 8
I-39043 Klausen
Tel. 0472 845176
Web: www.gamper.biz

Stefan Gamper

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Um ein Altgebäude auf einen besseren Wohnstandard zu bringen, ist es trotz technischer Mängel allgemein kein großes Problem, wohl aber eine Frage des Geldes. Es hat häufig den Anschein, dass Altgebäude billig zu haben sind. Dabei sollte der potentielle Käufer genauestens prüfen, ob nicht ein guter Teil des Kaufpreises noch in das angebotene Gebäude investiert werden muss.

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Denkmalpflege und Denkmalschutz kümmern sich um den Fortbestand unseres kulturellen Erbes. Mit der Unterschutzstellung eines Gebäudes greift ein spezieller Schutz, der bei Veränderungen immer die Genehmigung des zuständigen Amtes voraussetzt. Der fachmännische Umgang mit der geschützten Materie verlangt nach entsprechender handwerklicher und restauratorischer Erfahrung.

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Grundsätzlich besteht auch beim Bauen, egal ob Rohbau, Sanierung, Umbau, Ausbau oder schlüsselfertiges Bauen, immer eine gewisse Gefahr, dass den am Bau beteiligten Personen Fehler unterlaufen oder vertragliche Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Eine gute und durchdachte Planung, sowie die Einhaltung einiger allgemeingültiger Regeln bei der Vorbereitung und Abwicklung der Bauarbeiten helfen dabei, das Risiko von Mängeln und Schäden und somit Folgekosten zu minimieren.

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Die Risiken eines Hauseigentümers sind von unterschiedlichem Ausmaß: vom Wasser-schaden, Rohrbruch bis zum Feuerschaden können schwere Schäden an Gebäude, Einrichtung, Wertgegenstände, Dokumente etc. entstehen lassen. Ein einziger Brand kann der wirtschaftliche und finanzielle Ruin sein, die Reparatur kann nicht nur die gesamten Ersparnisse aufbrauchen, sondern auch eine Verschuldung nach sich ziehen.

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Anders als die bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts angewandten Maßnahmenvorschriften (ein Gerüstbrett muss 4m lang, 20 cm breit und 4 cm dick sein, und im Abstand von 1,80m ein Auflager aufweisen), die schon damals nicht mehr zeitgemäß waren, erließ der Gesetzgeber (zuerst auf europäischer Ebene, dann in Italien) „Schutzzielformulierungen“. Wenn ich erneut das Beispiel des Gerüstbrettes nenne, wird grundsätzlich nicht mehr die Brettqualität festgelegt, sondern es werden Anforderungen angeführt, denen der Gerüstbelag entsprechen muss.

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Gefährliche Arbeiten in Höhe ohne jegliche Absturzsicherung

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Neben dem energetischen Aspekt sind Wärmeschutz-Maßnahmen aber auch immer eine Investition in eine bessere thermische Behaglichkeit und führen zu einer Wertsteigerung der wärmetechnisch sanierten Gebäude, weil ein energetisch sinnvoll modernisiertes Haus nicht zuletzt einen hohen Wohnkomfort und ein angenehmes Wohnklima bietet.

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